Pflegeformen

Je nachdem ob und in welchem Umfang und Umfeld nur eine Unterstützung im Haushalt, Grundpflege und aktivierende Betreuung oder auch Behandlungspflege benötigt wird, können unterschiedliche Pflegeformen vorteilhaft sein. Informieren Sie sich jetzt, welche Pflegeform am besten zur Betreuungssituation Ihres Anghörigen passt und welche Pflegeformen sich gut kombinieren lassen.

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Häusliche Betreuung

 

Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft (BihG), häufig auch 24-Stunden-Pflege genannt, ist eine 1 zu 1 Betreuung, bei der sich eine Betreuungskraft um einen Patienten kümmert, im Haushalt hilft, Grundpflege und aktivierende Betreuung leistet.

Die BihG kommt einer Betreuung durch Angehörige am nächsten.

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Ambulante Pflege

 

Ambulante Pflegedienste leisten sowohl haushaltsnahe Dienstleistungen, Grundpflege als auch Behandlungspflege im eigenen Heim.

Möchte man Behandlungspflege im eigenen Heim in Anspruch nehmen ist die ambulante Pflege die beste Wahl. Die ambulante Pflege und die BihG ergänzen sich meistens sehr gut.

Krankenhaus

Stationäre Pflege

 

Unter stationäre Pflege versteht man die Pflege und Betreuung in Einrichtungen wie Altenheimen, Hospitien oder Seniorenresidenzen.

Insbesondere bei Schwerstpflege und Sterbebegleitung ist die stationäre Pflege vorteilhaft und manchmal die einzige Option.

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Stundenweise Betreuung

 

Wenn der Betreuungsbedarf noch sehr gering ist, kann auch eine stundenweise Betreuung zur Unterstützung bei Einkäufen und zur Entlastung der Angehörigen sehr sinnvoll sein.

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Verhinderungspflege

 

Pflegebedürftige, die von ihren Angehörigen zu Hause versorgt und betreut werden, erhalten Verhinderungspflege, wenn ihre Angehörigen eine Vertretung brauchen. Das können stellvertretend Pflegehilfskräfte, Angehörige, Verwandte, Nachbarn oder Freunde sein.

Kalender

Kurzzeitpflege

 

Die Möglichkeit der Kurzzeitpflege kann für beide Parteien in Veränderungsphasen eine sichere Betreuungsform und eine Entlastung der Pflegesituation darstellen. Daher sollten Sie den Anspruch auf eine maximal achtwöchige, bezuschusste Kurzzeitpflege unbedingt bei Ihrer Pflegekasse geltend machen.

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Tages- und Nachtpflege

 

Die Angebote zur Tagespflege und Nachtpflege können häusliche Pflegesituationen stabilisieren, weil pflegende Angehörige Auszeiten nehmen können, um sich zu erholen, und ihren Angehörigen dennoch in guten Händen wissen.